Unsere Welt mit Messer und Gabel gestalten und erhalten

Will ich saubere Quellen, Bäche und Flüsse, mit Fischen, Krebsen, Muscheln und anderen Kleinlebewesen und Mikroorganismen in Trinkwasserqualität haben, dann braucht es dich und mich, umweltbewusste Bauern, Unternehmer und einen demokratischen Staat, der darüber wacht.

Will ich Bergwiesen und Almen mit Blumen und Kräutern haben, dann brauche ich auch die Sennerin und die Kuh.

Will ich Vitalstoff- und vitaminreiches Obst und Gemüse, dann kann es nicht das unreif, aus endlosen Monokulturen geerntete und auf lange Reisen geschickte Zeugs sein.

Sonnengereift, saisonal, nah und Bio sind ein Muss.

Will ich gutes, hormonfreies Fleisch haben, dann erfordert es artgerechte Tierhaltung in intakter Natur.

Will ich weiterhin Lust am Reisen haben, dann braucht es Menschen die das kulinarische Erbe in allen Regionen dieses Planeten pflegen, damit ich aus Küche und Keller weiterhin diese wunderbare Vielfalt und Abwechslung von natürlichen Lebensmitteln in den verschiedensten Garungstechniken aller Kulturen erschmecken kann.

Will ich Arten-Nutztierrassenvielfalt, alte Apfel-Gemüse-Getreide-Samen-Sorten, dann brauche ich Arche Noah, Slow Food, Bio Austria, AMA-Gütesiegel, Hausgarten, Balkon, evtl. Guerilla Gardening etc.

Die Saatgutmonopolisten und Patentierer, die Massentierhalter und Mäster samt lebend Tiertransportern in den nahen Osten, aus religiösen Gründen, braucht es nicht.

Welche ethisch mündigen Religionsoberhäuptlinge können solches vermeidbare Tierleid wollen.

Die börsennotierten Lebensmittelindustrien, Food Companien mit ihren impossiblen Burgern  und beyond Meat hergestellten Fleischersatzprodukten für unsere sensiblen, wehleidigen, „tierliebenden“, Veganer, Frutarier…  braucht es auch nicht. Unilever z.B. will mit Fleischersatz 1 Milliarde € umsetzen.

Die Pharma- und Lebensmittelindustrie ermöglichen es zum ersten Mal, in der Geschichte der Menschheit, vegan zu leben, zumindest einer Generation vielleicht auch gesund. Denn alle Gesundheitsminister der EU warnen davor, Kinder und Schwangere vegan zu ernähren. Aber vielleicht ist das der vegane Beitrag, das Problem der Überbevölkerung unseres Planeten zu lösen.

Veganismus ist nicht nachhaltig, ist nicht durchdacht, ist nicht die Lösung unserer Probleme, ist eigentlich dumm.

Empfängnisverhütung ist selbst für Afrika noch immer ein Tabu im Vatikan, aber Veggie & Co. sind ein Hype unter den Hellhäutigen im christlichen Abendland und auch eine Art Empfängnisverhütung.

Einer der Mit- Verantwortlichen für die Bevölkerungsexplosion am schwarzen Kontinent verzichtet zwar auf die roten Slipper von Prada und den Luxuswohnsitz im Vatikan, fuhr am liebsten mit einem alten Renault 4 durch Rom zum nächsten Knast, um ein paar Häftlingen die Füße zu waschen.

Redet dann und wann den Mächtigen ins Gewissen. So einfach ist es, als human, sozial, grün und christlich zu gelten.

Gehört jetzt aber Jorge Mario Bergoglio auch zur linken Schickeria? Auf jeden Fall war er feige und kein tapferer Jesuit (Gesellschaft Jesu) in seinem postsynodalen Schreiben „Geliebtes Amazonien“. Das müsste er in seinem Alter nicht mehr sein, vielleicht wieder einmal in der Biografie von Jesus oder Ignazius von Loyola  nachlesen.

Da ich auch schon älter bin, kann ich sagen, wir haben das Benzin bleifrei gemacht, wir haben das Ozonloch fast zum Verschwinden gebracht, wir haben den Katalysator erfunden, wir bringen Tag für Tag neue Photovoltaik Systeme auf unseren Dächern an. Wir forschen intensiv, uns wird auch zur von Menschen gemachten Erderwärmung zunehmend mehr gelingen. Mehr Ingenieure braucht das Land, dann schaffen wir das. Streben statt kleben.

Das könnte auch Zündstoff für die Gedankenwelt des Verschwörungstheoretikers und „Covidioten“ und Veganer Hildmann und Seinesgleichen, im Internet und an den blauen Stammtischen werden.

Industrialisierte Lebensmittel, auch vegane, nivellieren unsere Esskultur und Gesundheit nach unten.

Will ich mit Messer und Gabel die Welt verändern, dann kann ich das, beim täglichen verantwortungsvollen Einkauf meiner Lebensmittel, oder dem Besuch eines guten Wirtshauses.

Prost, Mahlzeit!

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